Rufnummernmitnahme / RufnummernportierungSeit November 2002 wurde die Rufnummernportabilität von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) festgelegt. Das bedeutet für den Kunden, dass er seine Nummer behalten kann, egal zu welchem Anbieter er wechselt. Als Beispiel nennen wir einen D2-Vertragskunden, der nun auf einen günstigen Prepaid Discounter wechseln möchte. Die alte D2-Nummer die in unserem Beispiel mit 0174 beginnt, kann er auch weiterhin mit dieser Netzvorwahl 0174 bei D1 nutzen, völlig ohne Probleme.Die Vorteile liegen auf der Hand: Man hat absolute Tarif-Freiheit, denn man scheut nicht mehr den Anbieterwechsel wegen der alten Rufnummer und man ist immer unter derselben Rufnummer erreichbar. In der Regel entsteht eine Gebühr in von 25,- Euro, die der Kunde seinem alten Provider bezahlen muss. Der neue Provider verlangt in der Regel nichts für die Rufnummermitnahme bei einem Neukunden. Der Nachteil ist an dieser Regelung, dass der Kunde nicht mehr sicher gehen kann, in welches Netz er denn telefoniert, wenn er eine Nummer wählt, und evtl. höhere Kosten eingeht, da die meisten Anbieter günstigere Tarife für Anrufe ins eigene Netz (Netzintern) anbieten. Darauf haben die Netzbetreiber allerdings schon reagiert, und bieten Servicenummer an, um das Netz des Gesprächspartners zu erfragen: T-D1 Telekom / T-Mobile 4387 kostenlos vom D1 Handy D2 Vodafone 12313 kostenlos vom D2 Handy e-plus 10667 kostenlos vom e-plus Handy O2 per SMS kostenlos unter 4636 (Text der SMS: NETZ VorwahlRufnummer) Was muss man bei der Rufnummernmitnahme beachten, wie funktioniert es genau?
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