Prepaid Flatrate Vergleich – ein kleiner Ratgeber

Nachdem es selbst Musiksendern, Kaffeeröstern und Zeitungen gelungen ist, auf dem Markt der Prepaid-Anbieter Fuß zu fassen, sind die Prepaid-Flatrates ein weiterer Coup der Provider im Kampf um die Gunst von Mobilfunk-Kunden. Diese Art der Flatrates vereinen die Vorteile einer monatlichen Pauschale (in der Regel ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung) mit den Vorzügen des Prepaid-Verfahrens. Der Kunde behält also nicht nur die volle Kostenkontrolle, er kann seinen Anbieter außerdem jederzeit wechseln, da er an keinerlei vertragliche Verpflichtungen (Mindestumsatz o.ä.) gebunden ist.

Entscheidungskriterien für die Prepaid Flatrate:

Wer sich für diese Art der mobilen Freiheit entscheidet, findet natürlich bei allen Providern entsprechende Offerten. Darüber hinaus bieten auch unzählige Webseiten derartige Vergleiche an. Aber welche Kriterien sind hier wirklich maßgebend?

Die monatlichen Pauschalen sind sehr unterschiedlich. Sie können zwischen 0,00 € und etwa 15,00 € variieren, was sich aber natürlich auf die einzelnen Verbindungspreise auswirkt, die mit steigeder Pauschale sinken. Da die monatlichen Pauschalen nur für bestimmte Netze gelten (meistens entweder zum gleichen Mobilfunk-Anbieter oder ins Festnetz), sollte man seine Telefongewohnheiten vor dem Kauf analysieren und sich für das meistgenutzte Netz entscheiden. Außerhalb dieser Netze werden für Gespräche oder SMS dann zwischen 0,12 € und 0,15 € pro Minute berechnet.

Auch ein Blick auf die Taktung des Tarifs ist sehr aufschlussreich. Viele Anbieter berechnen für ein Gespräch immer die volle Minute (60/60-Taktung), aber auch eine faire sekundengenaue Abrechnung (60/1-Taktung) wird angeboten. Hinsichtlich der Anschaffungskosten einer Prepaid-Flatrate gibt es gegenüber den klassischen Prepaid-Angeboten kaum Unterschiede. Zwischen 5,- € und rund 25,- € liegen die Kaufpreise, wobei dieser Preis (oder sogar noch mehr) als Startguthaben enthalten ist.

Fazit

Eine Prepaid-Flatrate kann beim Vorliegen der Voraussetzungen eine interessante und vor allem günstige Alterative sein. Insbesondere bei häufigen Verbindungen in ein bestimmtes Netz (z.B. zum Partner, zur Familien oder Geschäftspartnern) kann eine solche Flatrate teils erhebliche Kosten einsparen. Aber auch hier lohnt in jedem Fall ein Preisvergleich vor allem in Punkto Taktung und Minutenpreise in andere Netze.

Generell sinken diese Preise mit zunehmendem Kaufpreis der Flatrate. Neben den pauschalen Preisen für bestimmte Netze ist die Flexibilität ein weiterer Aspekt dieser Flatrates, denn nach maximal 30 Tagen kann der Kunde schon wieder zu einem anderen Provider wechseln. So können auch eventuelle Preissenkungen der Mitbewerber am Markt genutzt werden.

  • Monatlicher Wechsel möglich
  • Keine Beschränkungen für einzelne Netze
  • Volle Kostenkontrolle
  • Guthaben im Kaufpreis enthalten
  • Keine Grundgebühr
  • Keine versteckten Kosten

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