Privatjets im Prepaid Modus – mit 139 000 Euro pro Stunde sind Sie mit von der Partie
Der Prepaid-Markt boomt: Monatlich kommen Dutzende neuer Prepaid-Discounter für Handytarife auf den Markt und versuchen das eigene Angebot im unüberschaubaren Tarifdschungel hervorzuheben. Doch in letzter Zeit wurde die beliebte Bezahlmethode „Prepaid“ nicht nur auf Handytarife angewandt, sondern auch auf völlig andere Dinge wie zum Beispiel Kreditkarten.
Doch mit der so genannten „Private Jet Card“ kommt von der Firma Netjet Europe nun ein neues Angebot für eine ganz andere Zielgruppe auf den Markt, die wohl kaum an den Kauf einer Prepaidkarte für das Handy oder einer Kreditkarte gedacht hätte.
Wohlhabende Geschäftsleute und geschäftige Promis werden von Netjet angepeilt. Wer sich dafür entscheidet, seinen Flug diesmal per Privatjet und mittels Prepaid-Bezahlmethode anzugehen, muss rund 139 000 Euro für 25 Flugstunden bezahlen – oder umgerechnet gut 5 500 Euro pro Stunde.
Mit rund 150 Flugzeugen bedient Netjet europaweit um die 1600 Kunden. Diese können es sich leisten, mit einem gemieteten Privatflieger zum nächsten Geschäftstermin zu reisen – umgeben von Ledersitzen, einer bequemen Couch und Mahagoni-Vertäfelung. Laut Frank Kusserow, Direktor für den Businessjet-Betrieb bei Jet Aviation, boomt dieser Markt in den vergangenen Jahren.
Wem eine Prepaid-Karte für seinen Privatjet noch nicht genug ist, der kann beherzt gleich zu einem Anteil eines Privatjets greifen: Für 400 000 US-Dollar erhält man einen Sechszehntel-Anteil an einem Hawker 400-Privatjet – inklusive 50 Flugstunden im Jahr für jeden Anteilseigner.
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