Aktuelle Studie von First Data bestätigt: Prepaid Kreditkarten sind auf dem Vormarsch!

Mit Prepaid-Telefonkarten lockt man niemanden mehr hinter dem Busch hervor, diese sind bekannt wie ein bunter Hund. In Deutschland bringt man sie bisher allerdings nur mit dem Aufladen des Handys in Verbindung. Dies ändert sich bald, denn im Voraus bezahlte Prepaid-Kreditkarten werden bei den Konsumenten immer beliebter!

Studie zum europäischen Markt

Der Marktbeobachter First Data hat zu diesem Thema eine entsprechende Studie durchgeführt, welche die Erfolgsfaktoren von Prepaid Kreditkarten analysiert und einen europäischen Marktüberblick gibt (englische Medienmitteilung hier).

Großes Marktpotenzial in Deutschland und Österreich

Die Verbraucherstudie bietet dabei einen Einblick in die Entwicklung und die verschiedenen Konsumansätze der Prepaid-Karten. Anwendungsgebiete sind bspw. als Geschenk, für den täglichen Gebrauch oder befristet auf Reisen.

In den untersuchten Ländern ziehen immer mehr Personen in Erwägung, sich eine Prepaid-Kreditkarte zu kaufen. Das Interesse nimmt zu, von den Branchenexperten wird ein großes Wachstum in den nächsten Jahren erwartet. Deutschland und Österreich gelten im Gegensatz zu Italien und England als sehr junge Märkte mit entsprechendem Potenzial.

Kreditkarte im Supermarkt oder an der Poststelle kaufen

Die beliebtesten Distributionskanäle für Prepaid-Karten stellen Supermärkte, Fachhandel und Kaufhäuser dar. Besonders Großbritannien gibt den Supermärkten den Vorzug, während die deutschen Befragten die Bank bevorzugen. Reisekarten hingegen werden oftmals in Poststellen erworben.

Hauptgrund: Mehr Kontrolle bei den alltäglichen Ausgaben

Auffallend ist, dass regelmäßige Zahlungen wie monatliche Rechnungen nicht mit der Karte gemacht werden – diese wird nur für gelegentliche Ausgaben beigezogen. Mehr als 50 Prozent der Befragten sagen aus, dass sie ihre Ausgaben mit Prepaid-Karten besser kontrollieren können.

Dieser Punkt beeinflusst die Käufer der Karten erheblich, wobei die entstehenden Kosten für das Aufladen des Guthabens auf der Karte und monatliche Gebühren ohne großes Murren hingenommen werden. Fast 70 Prozent ziehen eine Gebühr dem Kauf vor. Und mehr als die Hälfte der befragten Personen (57 %) schätzt sich selbst als kreditwürdig ein. Die Prepaid-Karten mit Designs individuell gestalten zu können wird bei nur knappen 40 Prozent in Erwägung gezogen.

Recherchen vor dem Kauf im Internet

Informationen und Angebote rund um die Prepaid-Karte möchten die meisten Studien Teilnehmer aus dem Internet beziehen. Fast die Hälfte aller Befragten will deshalb auch online Karten kaufen können. Das Internet wird somit auch hier als Vertriebskanal an Wichtigkeit gewinnen. Wir sind gespannt, wie sich der deutsche Markt entwickeln wird, und werden natürlich weiterhin dran bleiben und das entsprechend verfolgen!


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